
Es
mag sein, dass wir durch das Wissen anderer gelehrt werden.
Weiser werden wir nur durch uns selbst
Michel de Montaigne
Werdegang Studium
Forstwirtschaft (FH Rottenburg)
Vertiefungsrichtung Angewandte Betriebswirtschaftslehre
Fernlehrgang Regenerative Energieträger
Da ich als dritter Sohn der Familie geboren wurde, stand für mich unmittelbar nach dem Abitur die Frage nach meiner beruflichen Zukunft bevor. Aufgrund meines Interesses für Natur- und Umweltbelange entschloss ich mich zu einem "grünen" Studium, welches ich im Herbst 1996 begann:
Studium
der Forstwirtschaft an der FH Rottenburg
Das Studium
an der FHR umfasst 8 Semester Regelstudienzeit. Zwei der acht Semester sind
Praxissemester (3. und 6. Studiensemester), welche in anerkannten Forst- oder
anderen branchenverwandten Betrieben, sowie Büros im In- oder Ausland
absolviert werden können. Das Grundstudium umfasst die ersten beiden
Studiensemester und das erste Praxissemester, welches i.d.R. in einem Forstbetrieb
des Inlandes absolviert wird. Während des Grundstudiums werden v.a. Grundlagenfächer
gelehrt, wie z.B. Geologie und Bodenkunde, Forstbotanik, Forstzoologie, Wildökologie,
Waldarbeitslehre, Forsttechnik, juristische Grundlagen u.a.m. Es schließt
mit dem Vordiplom ab:
Nachdem ich mein Praxissemester am Forstamt Welzheim, Revier Althütte absolviert hatte, trat ich also (mit dem Vordiplom in der Tasche) zur Aufnahme des Hauptstudiums an:
Das Hauptstudium besteht aus vier Studiensemestern und dem zweiten Praxissemester (6.Studiensemester; Sommersemester). Im ersten Teil des Hauptstudiums dominieren anwendungsorientierte Fächer u.a. Waldbau, Bodenökologie, Waldarbeit und Forsttechnik, Hiebsplanung. Ein Teil des Hauptstudiums teilt sich in vier Vertiefungsrichtungen auf:
Forst-
und Kommunalwirtschaft
Angewandte Betriebswirtschaft (Holzwirtschaft)
Geographische Informationssysteme und Landschaftsmanagement
Tropische Forstwirtschaft (im Rahmen einer internationalen Kooperation)
Im Hauptstudium besteht die Möglichkeit der zusätzlichen eigenen Profilbildung durch die Belegung von Wahlpflichtfächern im Umfang von 10 SWS. Als Vertiefungsrichtung besuchte ich die Vorlesungen der
Angewandte
Betriebswirtschaftslehre (Holzwirtschaft)
In dieser Vertiefungsrichtung werden überwiegend Fächer angeboten,
die im Bereich der Holzwirtschaft von Bedeutung sind. U.a. werden angeboten
Investitionsplanung und Controlling, Betriebliches Rechnungswesen, Holzverwendung,
Holzschutz, Marketing, Spezielle EDV, Holzmarkt- und Holzhandel. Im zweiten
Praxissemester besteht darüber hinaus die Möglichkeit, sich fachlich
an einer der angebotenen Vertiefungsrichtungen zu orientieren.
In diesem Zusammenhang verbrachte ich mein zweites Praxissemester in zwei
unterschiedlichen Bereichen: Ich absolvierte ein Praktikum am Dänischen
Forschungsinstitut für Wald und Landschaft (FSL)
in der Abteilung "Wood for energy", wo ich tatkräftig bei der
Untersuchung von Biomasse (Holzhackschnitzel) auf Qualitätsmerkmale mitarbeitete
(vgl. Ausland). Anschließend war ich für
6 Wochen am Haus des Waldes (HdW)
in Stuttgart-Degerloch im Bereich Waldpädagogik tätig.
Am Ende des Hauptstudiums ist eine Diplomarbeit anzufertigen:
Diplomarbeit
Meine Diplomarbeit schrieb ich ebenfalls im Themenbereich der erneuerbaren
Energien (Biomasse) unter dem Titel "Investigations on methods of moisture
content determination of wood chips". Hierbei konnte ich auf die Forschungsergebnisse
meiner Tätigkeit am FSL zurückgreifen, weswegen die Arbeit auch
auf englisch anzufertigen war.
Der erfolgreiche Abschluss des Studiums der Forstwirtschaft führt zum Titel Diplom-Ingenieur (FH), welchen ich im Sommer 2000 erlangte.
Fernlehrgang
Regenerative Energieträger
Nachdem ich im Herbst 2001 bei der Firma EnviComCenter
AG in Augsburg als Assistent des Vorstands begonnen hatte, ermöglichte
mir mein Arbeitgeber die Teilnahme am Fernlehrgang
Regenerative Energieträger der Fernschule
Weber:
Der Lehrgang hatte den Zweck, umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten aus
dem Bereich der erneuerbaren Energieformen zu erlangen. Die bedarfsgerechte
Planung, der Aufbau und die Technik sowie der Einsatz verschiedener Systeme
zur Gewinnung alternativer Energie standen im Mittelpunkt der Ausbildung.
Die Ausbildungsziele im Einzelnen:
.